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Vereinssatzung

Version 2012

Die Satzung des Naturschutzvereins wurde im Jahr 2012 in einigen Punkten verändert. Die aktuelle Version kann hier als PDF heruntergeladen werden.



 

 

Naturschutzverein Rheinbach-Voreifel e.V.

 

 

Präambel

 

Nach 50 Jahren des Bestehens unseres Vereins ist die Satzung den heutigen Gegebenheiten anzupassen. Diese neue (4.) Satzung ersetzt die im Vereinsregister des AG Rheinbach eingetragene Satzung vom 27. Januar 2004.

 

Satzung


§ 1

 

Name, Sitz und Zweck

 

            Der Verein führt den Namen

 

Naturschutzverein Rheinbach-Voreifel e.V.

 

1.       Der Verein hat seinen Sitz in Rheinbach. Er ist in das Vereinsregister bei dem Amtsgericht Bonn eingetragen.

2.       Der Verein widmet sich dem Schutz und der Pflege der Natur. Er führt gezielte Maßnahmen zur Erhaltung und Verbesserung der heimischen Flora und Fauna durch und fördert allgemein den Naturschutzgedanken, indem er das Bewusstsein und die Verantwortung für die Natur stärkt.

3.       Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenverordnung. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.

4.       Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt weder selbst noch zugunsten seiner Mitglieder eigennützige oder eigenwirtschaftliche Zwecke; er unterhält keinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb.

5.       Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins. Ihre Tätigkeit für den Verein ist ehrenamtlich. Notwendige Auslagen können nur gegen Nachweis erstattet werden. Ein besonderer Aufwand für an den Verein erbrachte Leistungen kann Mitgliedern in angemessenem Umfang vergütet werden. Niemand darf durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unangemessene Vergütungen begünstigt werden.

 

§ 2

 

Geschäftsjahr

 

                  Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

 

 

§ 3

 

Mitgliedschaft

1.       Der Verein hat
(a) ordentliche Mitglieder                                (b) Ehrenmitglieder
(c) Jugendmitglieder                                        (d) Firmenmitglieder

2.       Ordentliches Mitglied des Vereins kann jede unbescholtene Person werden, die den Zweck des Vereins anerkennt.

3.       Ehrenmitglied kann werden, wer sich um den Zweck des Vereins hervorragend verdient gemacht hat. Ehrenmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung gewählt. Zur Wahl ist eine Dreiviertelmehrheit erforderlich.

 

4.       Jugendmitglieder sind Mitglieder, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.

 

5.       Über die Aufnahme von Mitgliedern entscheidet der Vorstand aufgrund eines schriftlichen Aufnahmegesuchs. Durch seinen Eintritt in den Verein unterwirft sich der/die Aufgenommene der Vereinsatzung. Allen Aufgenommenen wird ein Abdruck der Satzung übersandt.

 

 

§ 4

 

Pflichten der Mitglieder

 

1.       Die Mitglieder zahlen für die sich aus dem Vereinszweck ergebenden Aufgaben einen Jahresbeitrag. Ehrenmitglieder sind von der Beitragpflicht frei.

2.       Art und Höhe des Jahresbeitrages bestimmt die Mitgliederversammlung. Die Beiträge der Mitgliederarten aus § 3 können voneinander abweichen.

3.       Der Jahresbeitrag ist zu Beginn des Kalenderjahres fällig. Er ist per Bankeinzug zu entrichten. Ausnahmen können vom Kassenwart zugelassen werden.

4.       Die Mitglieder sollen nach ihren Möglichkeiten die Zwecke des Vereins unterstützen und mitgestalten.

§ 5

 

Rechte der Mitglieder

 

1.       Jedes Mitglied hat das Recht, nach Abstimmung mit dem Vorstand dessen Einrichtungen für die Zwecke des Vereins zu benutzen und an den Veranstaltungen des Vereins teilzunehmen.

2.       Stimmberechtigt sind alle Mitglieder.

§ 6

 

Ausscheiden der Mitglieder

 

1.       Die Mitgliedschaft erlischt durch Austritt zum Jahresende, Ausschluss oder Tod. Der Austritt muss dem Vorstand spätestens bis zum 30. Oktober des laufenden Jahres schriftlich erklärt werden. Die satzungsgemäßen Verpflichtungen des Mitglieds erlöschen mit Ablauf des Jahres des Austritts.

2.       Ein Mitglied kann durch den Vorstand ausgeschlossen werden, wenn es in grober Weise das Ansehen oder die Interessen des Vereins gefährdet oder schädigt.

3.       Vor der Entscheidung ist dem auszuschließenden Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme zu geben. Gegen die Entscheidung des Vorstandes ist die Anrufung des Schiedsgerichts gegeben.

 

 

 

 

 

§ 7

 

Organe

 

Die Organe des Vereins sind 1. der Vorstand und  2. die Mitgliederversammlung (im Folgenden MV genannt).

 

 

§ 8

 

Vorstand

 

1.       Der Vorstand führt die Geschäfte des Vereins ehrenamtlich.
Der 1. Vorsitzende gestaltet und koordiniert die Vereinsarbeit. Er vertritt den Verein und leitet die MV. Der Vorstand hat in Bezug auf die Gemeinnützigkeit seine Geschäftsführung auf die ausschließliche und unmittelbare Erfüllung der steuerbegünstigten Zwecke auszurichten.

2.       Der Vorstand besteht aus:
dem 1. Vorsitzenden                                        dem 2. Vorsitzenden
dem Schriftführer                     u.d.                  dem Kassenwart

3.       Vorstand im Sinne des § 26 BGB sind der 1. und 2. Vorsitzende. Beide sind alleine vertretungsberechtigt. Im Innenverhältnis ist die Vertretungsmacht des 2. Vorsitzenden auf den Fall der Verhinderung des 1. Vorsitzenden beschränkt.

4.       Der Vorstand wird alle zwei Jahre in der MV neu gewählt. Auf Antrag muss die Wahl in geheimer Stimmabgabe durch Stimmzettel erfolgen. Die Vorschläge erfolgen aus der Versammlung heraus. Bei mehreren Wahlkandidaten ist derjenige gewählt, der die meisten Stimmen auf sich vereint
Die Wiederwahl von Vorstandsmitgliedern ist zulässig.

5.       Der Vorstand kann zu den Vorstandssitzungen andere Mitglieder des Vereins mit beratender Stimme, insbesondere die Leiter von Arbeitsgruppen und deren Stellvertreter, hinzuziehen.

6.       Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn wenigstens drei Vorstandmitglieder anwesend sind. Einfache Stimmenmehrheit entscheidet. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des 1. Vorsitzenden.

7.       Vorstandsmitglieder können bei grober Pflichtverletzung durch Beschluss einer Mitgliederversammlung ihres Amtes enthoben werden. Im Übrigen gilt § 6 Abs. 3.

 

§ 9

 

Pflichten der übrigen Vorstandmitglieder

1.       Aufgabe des Schriftführers ist u. a., über die Sitzungen des Vorstandes und MV sowie über jede Versammlung ein Protokoll anzufertigen, in dem die Teilnehmer und die Beschlüsse der Versammlung festgehalten werden.

2.       Der Kassenwart verwaltet die Kasse und besorgt alle von der MV oder dem Vorstand beschlossenen Ein- und Ausgaben. Über die gesamten Geldangelegenheiten hat er Buch zu führen, und zwar so, dass zu jeder Zeit eine genaue Übersicht gegeben werden kann. Wenigstens einmal jährlich ist die Kasse durch zwei jeweils zu bestimmende Kassenprüfer zu prüfen und das Resultat in der Jahreshauptversammlung bekanntzugeben. Der Kassenwart hat auf der Jahreshauptversammlung den geprüften Kassenbericht und eine Haushaltsvoranschlag für das folgende Jahr vorzulegen.

 

§ 10

 

Mitgliederversammlung

 

1.       Der Vorstand hat mindestens einmal im Jahr eine MV einzuberufen, zu der spätestens zwei Wochen vorher schriftlich (auch als E-Mail) unter Mitteilung der Tagesordnung einzuladen ist. In die Tagesordnung sind folgende Punkte aufzunehmen:
Vorlage des Kassenberichts und Kassenprüfungsberichts sowie Haushaltsvoranschlag
Genehmigung des Haushaltsvoranschlags und  - soweit erforderlich –
Entlastung des Vorstandes
Wahlen.

2.       Der Vorstand kann darüber hinaus jederzeit in gleicher Weise (gemäß § 10 Abs. 1 Satz 1) weitere MV einberufen.

3.       Der Vorstand hat eine MV einzuberufen, wenn dies von mindestens einem Drittel der Vereinsmitglieder unter Angabe des Grundes mit entsprechendem Antrag gefordert wird.

4.       Die MV werden vom 1. oder 2. Vorsitzenden geleitet. Über die Beschlüsse der MV ist eine Niederschrift anzufertigen, die vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist.

5.       Beschlüsse der MV werden, soweit nicht im Gesetz oder der Satzung Abweichendes vorgeschrieben ist, mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder gefasst.

 

6.       Die MV entscheidet über alle kostenwirksamen Maßnahmen (Ausgaben und Verpflichtungen), soweit sie im Haushaltsvoranschlag nicht enthalten sind und soweit sie über eine ordnungsgemäße Führung der laufenden Geschäfte hinaus gehen.



§ 11

 

Satzungsänderungen

 

Die Änderungen der Satzung beschließt die MV. Der Beschluss bedarf einer Dreiviertelmehrheit der anwesenden Mitglieder.

 

§ 12

 

Auflösung des Vereins

 

1.       Die Auflösung des Vereins kann nur auf einer MV entschieden werden, deren einziger Tagesordnungspunkt „Auflösung der Vereins“ sein darf. Es müssen 25 % der Mitglieder anwesend sein. Die Auflösung kann mit einer Zweidrittelmehrheit beschlossen werden.

2.       Falls die Mitglieder nicht in der erforderlichen Anzahl erscheinen, wird frühestens nach vier Wochen eine weitere MV einberufen. Diese kann mit einer Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder die Auflösung des Vereins beschließen.

3.       Die MV, die über die Auflösung beschließt, hat über die Art der Liquidation und über die Verwendung des Vereinsvermögens zu beschließen.

4.       Bei Auflösung des Vereins, oder bei Wegfall seines bisherigen Zwecks, ist das Vereinvermögen an Naturschutzverein zu übertragen, die als gemeinnützig anerkannt sind und gewillt sind, die Projekte des Vereins fortzuführen bzw. weiterhin zu betreuen.

5.       Liquidatoren sind der Vorstand oder Personen, die vom Vorstand bestimmt werden.

6.       Beschlüsse über die künftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 13

 

Schiedsgericht

 

Für zivilrechtliche Streitigkeiten aufgrund der Vereinssatzung oder aufgrund des Vereinsrechts zwischen Verein und Mitgliedern ist ein Schiedsgericht zuständig.

1.       Jede Partei hat das Recht, die Einsetzung eines Schiedsgerichts zu fordern.

2.       Das Schiedsgericht besteht aus einem Vorsitzenden und zwei Beisitzern. Die Beisitzer müssen Mitglieder des Vereins sein. Den Vorsitzenden bestimmen die Parteien gemeinsam. Kommt eine Einigung nicht zustande, so bestimmt das Los. Jede Partei bestimmt einen Beisitzer.

3.       Das Schiedsgericht beschließt mit einfacher Mehrheit.

 

Rheinbach, den 20. März 2012

 

 

 

Publiziert am: Donnerstag, 20. September 2012 (4888 mal gelesen)
Copyright © by Naturschutzverein Rheinbach-Voreifel e.V.

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